Motorrad putzen – wie es NICHT geht

motorrad reinigung Sein Motorrad zu putzen ist wichtig. Das wissen nicht nur die Reinigunsfanatiker unter uns. Klar, ein poliertes Motorrad sieht ohnehin besser aus. Doch um das Aussehen allein geht es nicht. Viel wichtiger ist der Pflegeaspekt. Vor allem für mechanische Komponenten, die einer regelmäßigen Wartung bedürfen. Viele Motorradbesitzer nehmen das Putzen Ihres Motorrads sehr ernst und reinigen es bis zu zweimal im Monat. Andere wiederum sehen das eher als Zeitverschwendung an. Und wenn diejenigen dann nicht mehr um eine ausführliche Reinigung herumkommen, steht Ihnen die Ratlosigkeit ins Gesicht geschrieben. Aber das lässt sich ändern! Erfahr in unserem Beitrag wichtige Hinweise, was Du unbedingt vermeiden bzw. wie Du Dein Motorrad auf keinen Fall säubern solltest!

Bitte nicht mit dem Hochdruckreiniger

Regel Nummer 1: reinige Dein Motorrad nie mit einem Hochdruckreiniger, ungeachtet der vielen Fliegen und anderer Verunreinigungen. Ein Hochdruckreiniger kann für Lackschäden an Deinem Motorrad sorgen. Hier ist Seifenwasser und spezielles Reinigungsmittel aus dem Fachhandel sowie ein Schwamm definitiv besser geeignet. Motorrad sorgen

Demontiere nach Möglichkeit Deine Sitzbank

Einen Fehler, den gerade Anfänger häufig machen ist, die Sitzbank direkt mit dem Seifenwasser für Tank und Felgen mit zu putzen . Für Sitzbänke gibt es jedoch spezielle Pflegemittel, zum Beispiel mit UV-Schutz gegen Ausbleichen. Wer seine Sitzbank vor unerwünschten Putzmittelflecken schützen will, kann diese vor der Reinigung auch abmontieren und separat säubern oder behandeln.

Salzlake mit warmem Wasser abspülen reicht nicht

Salz ist ein Karossen- und Motor-Killer, denn er sorgt für Korrosion. Und Rost ist der Feind aller Fahrzeuge. Das gilt vor allem für Motorräder, denn Salz kann von der Straße viel schneller an empfindliche mechanische Teile geraten als bei einem Auto. Wer jetzt denkt, dass Salz in Form von Streusalz nur im Winter auf Straßen gestreut wird, der irrt. In den Niederlanden zum Beispiel wird Salz im Sommer auf einigen Straßen verteilt, um den Asphalt gegen Hitzeeinwirkung zu schützen. Auch das deutsch-niederländische Grenzgebiet in der Provinz Gelderland ist hiervon betroffen. Wer also gerne mit dem Motorrad nach Holland fährt oder sogar im Winter auf zwei Rädern unterwegs ist, sollte nach dem „Ritt“ unbedingt sein Motorrad mit kaltem Wasser aus einem Gartenschlauch abspülen. Warmes Wasser ist hier übrigens absolut nicht geeignet, denn es spült das Salz nicht weg, sondern verstärkt den Effekt der Korrosion sogar noch. salz motorrad

Benzin gehört in den Tank- nicht auf die Windschutzscheibe

Benzin wurde und wird teilweise immer noch verwendet, um die Windschutzscheibe am Motorrad zu säubern. Davon können wir Dir nur abraten, denn dadurch entsteht ein weißer Film auf Deiner Scheibe, der sich nur ganz schlecht wieder entfernen lässt. Auch Polituren oder starke Putzmittel helfen hier in den seltensten Fällen weiter, den „weißen Schleier“ zu beseitigen. In den meisten Fällen hilft da nur noch eine neue Windschutzscheibe.

Eine Zahnbüste für Dein Motorrad, eine für Dein Gebiss

Mit einer Zahnbürste kommt man gut an die schwer erreichbaren Stellen eines Motorrads. Darum ist sie sehr gut geeignet, um den Schmutz in Ritzen und  Rillen zu entfernen. Danach bitte die Zahnbürste nicht wieder in den Zahnputzbecher stellen. :) schwer erreichbaren Stellen eines Motorrads

Spülmittel gehört in die Küche und nicht auf das Motorrad

Spülmittel besitzen eine hohe Fettlösekraft und werden deshalb manchmal auch für andere Reinigungszwecke eingesetzt. Für Dein Motorrad solltest Du es allerdings unter keinen Umständen benutzen, denn es enthält Salz. Und Salz ist fatal für alle lackierten und mechanischen Teile, da es die Korrosion fördert. Nicht aufgelöste Salzteilchen können außerdem für Kratzer im Lack sorgen. Dann doch lieber der Griff zum Autoshampoo, der ist viel schonender für Deinen Motorradlack. Zur Not tut’s sogar gewöhnliches Haarshampoo. Das ist immer noch besser als Spülmittel.

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