Müssen Sie langsam fahren, um ökonomisch zu fahren?

Motorradfahren ist ein teures Hobby. Sie sitzen mit der Versicherung, Motorradbekleidung, Instandhaltung und natürlich Kraftstoffkosten. Sparsames Fahren ist für einen Motorradfahrer nicht das Wichtigste. Man will vorallem eine schöne Fahrt machen. Sind wir mal ehrlich, Radfahren ist das Ökonomischste, wenn man auf zwei Rädern irgendwohin fahren möchte. Aber wie sieht es mit sparsamem Fahren auf dem Motorrad aus? Lässt sich das mit sportlichem Fahren vereinbaren? Lesen Sie hier darüber fünf Fakten und Mythen. Muss man langsamer fahren, um Geld zu sparen? Ist es ratsam langsam zu beschleunigen? Es gibt Dinge, die man tun kann, um ökonomischer zu fahren und trotzdem schnell Kurven zu fahren. Kennen Sie die Fakten und Mythen?

 

Mythos: Kurzes aber starkes Bremsen ist sparsam

Bei den Autos kennt man “Das Neue Fahren“, aber das ist bei den Motorrädern nicht der Fall. Das Neue Fahren wird auch “langsames Fahren“ genannt und als Motorradfahrer will man das gewiss nicht. Wir sprechen daher lieber von “Dem Echten Fahren“. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Kurvenfahren. Man fährt sparsamer und wird früher müde, aber man fährt viel schneller. Es bedeutet nicht, dass es spektakulärer aussieht, aber es ist viel effektiver. Außerdem ist man schneller weg als die Motorradfahrer, die mit Vollgas in die Kurve fahren. Man sollte versuchen, so wenig wie möglich zu bremsen. Das rechtzeitige Loslassen des Gases, führt dazu, dass man beim Kurvenfahren nicht bremsen muss. Auf diese Weise kann man auch viel schneller aus der Kurve beschleunigen.

Man kann das Motorrad auch an einer Ampel oder einem Kreisverkehr ausrollen lassen. Wenn man vorausschaut, sieht man schnell, ob die Situation sich ändern wird. Man kann sofort darauf reagieren, indem man den Gashebel ein wenig zurückdreht.

 


Fakt: Um ökonomisch zu sein, muss man langsamer fahren

Dies ist wahrscheinlich nicht das, was man hören möchte, aber es stimmt, dass man ökonomischer fährt, wenn man langsamer fährt. Das bedeutet nicht, dass man standardmäßig 20 km/h unter der zulässigen Höchstgeschwindigkeit bleiben muss. Es ist viel wichtiger, eine konstante Geschwindigkeit zu halten. Es ist besser mit einer konstanten Geschwindigkeit 100 zu fahren, als langsamer zu werden und immer wieder zu bremsen und zu beschleunigen. Das ist auch besonders auffällig bei Kurven. Je langsamer man auf den Geraden fährt, desto weniger muss man bremsen und desto schneller kommt man durch die Kurve. Und schließlich sind Kurven das, wofür man es tut.

 

Mythos: Langsames hochziehen, spart Kraftstoff

Es ist ein Mythos, dass man ökonomischer fährt, wenn man langsam hochzieht. Letztendlich muss man genauso viel beschleunigen und deshalb verbraucht man auch gleichviel Kraftstoff. Wenn man zügig hochzieht, ist man tatsächlich sparsamer, weil man den Motorblock härter arbeiten lässt. Versuchen Sie früher zu schalten, um zu verhindern, dass Sie viele Umdrehungen machen. Dies ist am effizientesten und auch weniger anstrengend. Denken Sie nur an das Geräusch Ihres Motorrads. Das klingt natürlich sehr schön, ist aber auch anstrengend.

 

Fakt: Einen Mitfahrer/-in zu Hause zu lassen ist ökonomischer

Man kann mit seinem Motorrad sicherlich einige Dinge beachten, um ökonomischer zu fahren. Aber man kann auch Dinge sein lassen, um Kraftstoffkosten zu sparen, also lassen Sie ruhig Ihren Mitfahrer/-in zu Hause. Je niedriger das Gewicht, desto ökonomischer fährt man. Trennen Sie sich also von all den überflüssigen Sachen, damit Sie zum Wesentlichen kommen können: Motorradfahren. Man kann auf seinem Motorrad den eingebauten Bordcomputer nutzen oder einen separat kaufen. Dieser zeigt Ihren durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch und Sie wissen sofort, wie viel Sie verbrauchen. Haben Sie die Wahl zwischen einem Auto oder einem Motorrad? Nehmen Sie dann das Motorrad. Ein Motorrad ist viel weniger umweltschädlich und Sie sparen außerdem Kraftstoffkosten.

 


Fakt: Sparsam ist man mit dem Fahrrad

Dieser ist schon sehr vorhersehbar, aber man spart natürlich am meisten, wenn man sein motorisiertes Zweirad stehen lässt und stattdessen das Fahrrad nimmt.  Vor allem auf kürzeren Strecken kann man sparen. Ihr Motorrad muss dann nämlich immer erst warm werden und dann wieder abkühlen. Das ist weniger effizient als bei größeren Entfernungen.





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